Dieser Text ist Teil der Diplomarbeit von Benjamin Wurster »Über Inspiration. Anregungen und Gedanken«. Alle Texte dieses Projektes werden unter der Kategorie Diploma veröffentlicht. Wer einen Überblick über die gesamte Arbeit bekommen möchte, beginnt man am besten beim Vorwort. Dies ist der Einführungstext des zweiten Kapitels: Inspiration.

Wenn es um kreatives Arbeiten und den Prozess der Ideenfindung geht, spricht man häufig vom Begriff der Inspiration. Man lässt sich von etwas inspirieren. Man spricht nicht davon, dass man »sich inspiriert«, es heißt, dass man »sich inspirieren lässt«. Es scheint also beim Konzept der Inspiration immer ein externer Impuls erforderlich zu sein. Etwas gibt den Anstoß zu einem weiteren Gedanken, dieser stößt wieder einen anderen an, und der Prozess der Kreativität nimmt seinen Lauf. Dieses Etwas kann buchstäblich alles sein: das Umfallen eines Glases, das Bestaunen von spektakulären Naturschauspielen oder die Sirene eines Rettungswagens. Michael Ende schreibt in seinem Literatur-Klassiker:

»Don Quixote wird von den Klugen verlacht, weil er immerfort alles für etwas anderes hält, als es ist. Wie recht er doch hat!«

Zitiert in Thomas Poschauko und Martin Poschauko: Nea Machina. Die Kreativitätsmaschine. Next Edition, Mainz: Verlag Hermann Schmidt 2013, S. 201

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